China und EZB stützen Dollar durch Intervention und Goldverkäufe?

Frage von sozialgewissen: China und EZB stützen Dollar durch Intervention und Goldverkäufe?
Zugegeben, die Tragikomödie, die momentan in Wall Street uraufgeführt wird, ist mehr als verschachtelt und kompliziert. Hinter den Kulissen versuchen die Akteure verzweifelt, den Schein zu wahren. Und manchmal gelingt es. Vor kurzem musste der US-Finanzminister Henry “Hank” Paulson faktisch zugeben, dass die beiden größten US-Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac pleite sind.
Wer aber glaubte, dass vor dem Hintergrund der Implosion des US-Finanzsystems in Zeitlupentempo Gold als “harte” Währung steigen würde, sah sich enttäuscht. Der Goldpreis fiel seit der Ankündigung der Rettungsbemühungen durch Paulson um knapp 100 Dollar während der Dollar stieg. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Und wer diese Woche den Wochenausweis des Eurosystems gelesen hat, hat sich, gelinde gesagt, verwundert die Augen gerieben. Just in der Woche nach Paulsons Rettungsaktion verkaufte das Eurosystem (EZB plus alle Notenbanken der EU) Gold und Goldforderungen in Höhe von 578 Mio. Euro. – in einer Woche wohlgemerkt. Dies ist etwa das Vielfache der “normalen” Wochenverkäufe.
Ist die Finanzwelt also komplett manipuliert?
Könnte der Benzinpreis/Strom/Heizung billiger sein, wenn wir Europäer nicht jetzt die “über ihre Verhältnisse gelebte” USA stützen müssten?
Und will man uns mit Gewalt ausreden “Gold” zu unserer Sicherheit zu kaufen? Nur will die Hochfinanz natürlich lieber Papier-Aktien loswerden will um ihr Vermögen zu sichern?
@ Perspekt. – das genau will uns das Grosskapital einreden – ist aber nicht richtig.
Das Gold meiner Oma wird mehr wert sein – Amerika würde zum Armenhaus mit Hyperinflation – aber es würde auch weniger Kriege und Imperialismus geben. – der Euro zur Weltwährung und meine Oma könnte im kommenden Winter mehr heizen.

Beste Antwort:

Answer by Dra E
Du würdest dich wundern wie schnell der Dollar an Wert verlieren kann.

Die meisten Länder haben ihre Geldreserven in Dollar.
Falls sie diese in Euro umtauschen, was bei weitem sinnvoller ist(strenge Regeln bei Defiziten,bei weitem weitem mehr Exporte als die USA)
Ist der Dollar schon im Ars….ch.

Die USA betreiben seit 30 Jahren ein riskantes Spiel.
Sie Importieren viel mehr als sie exportieren.
2006 war das Handelsdefizit üver 420 Milliarden Dollar..Das seit 30 jahren mehr oder weniger.

Einige sehen den Dollar nur als bedrucktes Papier.

Länder wie Venezuela,Nordkorea,Iran und Irak haben ihre Dollarreserven in Euro umgetauscht oder ihr Öl gegen Euro oder Gütern getauscht.

Kannst ja sehen was mit Venezuela und Irak geschehen ist und was mit Iran geschehen wird.

Oder falls Öl in Euro gehandelt wird, was auch viel sinnvoller ist.
Die ölverkaufenden Staaten kaufen eh mehr Güter von Europa als von den USA.

Sogar Deutschland exportiert mehr als die USA.

In Krisenzeiten kann man sich für den Dollar einen feuchten Pups kaufen.

Da stehen dann 20 tausend Leute und nur 100 Dinge kann man vergeben(nicht genau aber stimmt im Prinzip)

Wenn der Dollar zusammenbricht ist die gesamte USA im Popo.

Die hängen ja praktisch alle in der Börse drin.
Finanzsysteme,Banken, Firmen etc.

Der Kollaps hätte verheerende Wirkung.

Rentner bekommen keine Rente mehr, da das Finanzsystem privatisiert ist(an der Börse)
Die werden als erste auf der Straße sitzen.

Fast alle werden ihr Geld von den Banken verlieren.

Weiteres Öl können sie erst recht nicht kaufen.

Die würden bald zur dritten Welt gehören.

Seit 30 Jahren lebt die USA praktisch auf Pump und das wird sie noch einholen, das wird dann ziemlich bitter für sie werden.

Naja, mit Mord und Totschlag versucht die USA dem entgegenzuwirken.

Für die Kriege Im nahen Osten gibt es auch nochandere Gründe.
Terrorismus bekämpfen sie nicht im nahen Osten.

Der amerikanischen Regierung ist es vollkommen egal, wenn tausende Amerikaner sterben.

Wird nur geringen wirtschaftlichen Schaden haben.

Kannst ja im Irak sehen, dass denen Menschenleben nichts bedeuten.

Das US-Militär hat in den ersten 18 Kriegsmonaten über 250.000 Unschuldige abgeschlachtet, sowie unzählige Tonnen Uranmunition verschossen.
Das verwendete uran hat eine Halbwertszeit von 700 millionen Jahren.

Abu Graib etc

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2 Kommentare zu “China und EZB stützen Dollar durch Intervention und Goldverkäufe?”

  1. Perspektive schreibt:

    Fällt der US-Dollar, dann sind in allen Ländern der Erde Inflation.

    Hast Du dadurch einen Nutzen?

    Die ganz Reichen sind mit zahlreichen Immobilienbesitz, Goldvorrat,
    Schmuck, weltberühmten, wertvollem Kunstbesitz abgesichert.

    Die Ersparnisse Deiner Oma, Deiner Eltern kaputt.
    Wer kann das wollen?


  2. alleeinstein schreibt:

    Eure angeführten Fakten kann ich nur bestätigen.
    Die Schlüsse die Ihr daraus zieht sind meiner Meinung nach nicht zuende gedacht.
    Gut! Die USA sind pleite wie viele US Banken.
    Aber sie sind zu groß und mächtig um pleite gehen zu können.
    Ein Konkurs der USA würde ein machtpolitisches Vakuum heraufbeschwören.
    Die EU; der größte Wirtschaftsblock der Welt ist politisch so zerstritten, daß sie alleine noch nicht mal in Ex-Jugoslawien für Recht und Ordnung sorgen konnten.
    Dem islamistischen Terror hätten die EU nichts entgegenzusetzen.
    Die Rolle der Supermacht auszufüllen würde militärisch aber den Verlust tausender Menschenleben bedeuten.


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